Datenschutzerklärung und PHPBB

Der Offtopic-Treff auf phpBB.de - Hier ist (unter Beachtung des phpBB.de-Knigges) fast alles erlaubt :-)
thompson
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Beitrag von thompson » 07.02.2007 16:51

miccom hat geschrieben:Hier habt ihr doch eine vom RA angepasste Mustervorlage:
Balint hat geschrieben:..., habe hier eine gute Vorlage gefunden, die evtl. angepaßt werden muß.
@ Seether
Wo siehst du hier eine Analogie zu einem Disclaimer? Beim Disclaimer, distanzierst du dich von etwas, was doch eintreffen kann. Bei der Datenschutzerklärung, erklärst du etwas und zwar so, wie es ist. Das sind in meinen Augen zwei paar Schuhe.
danke für den link.

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mgutt
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Beitrag von mgutt » 05.03.2007 06:01

PhilippK hat geschrieben:Sehr nett übrigens auch der Abschnitt, den Don Dahlmann in seinem Abmahnung-Blog veröffentlicht hat:
Wir würden Ihnen gern Auskunft über die bei uns gespeicherten persönlichen Daten geben. Wir wissen allerdings nicht mehr, als Sie auch. Dieses wenige Wissen teilen wir im Rahmen der gesetzlichen Auskunftsansprüche allerdings gern nochmals mit Ihnen.
Gruß, Philipp
Den find ich gut :lol:

Zu den Ideen mit "Globale Ankündigung" oder Änderung der Nutzungsbedingungen / Datenschutz per Email etc. kann ich nur sagen, dass das alles keine rechtliche Gültigkeit hat.

Es ist nur das gültig, was der User gelesen hat, d.h. er muss die Nutzungsbedingungen zumindest mit einem Klick bestätigen. Hilfreich dabei ist noch, wenn man die vom Klickzeitpunkt genutzt IP mit logt, auch wenn man damit nichts erreichen könnte, weil man beim Provider wie schon gesagt wurde, eh nichts erreichen kann.

Weiterhin hat jeder User das Recht bei der Änderung der Nutzungsbedingungen dagegen zu widersprechen und seinen Account zu löschen. Aber das macht genauso wenig Sinn, weil ein User ja immer das Recht zur Löschung seines Accounts hat.

Ich bin durch ein anderes Forum auf die Problematik aufmerksam gemacht worden, dass ebenfalls die Nutzungsbedingungen angepasst hat:
http://www.schwarzer-humbug.de/profile, ... ister.html

Wahrscheinlich von hier:
http://www.phpbb.de/viewtopic.php?p=840908#840908

Aber wenn ich die so ändern MUSS, dann bin ich bald weg aus Deutschland. Wer will schon nach so einem Brocken Text noch Mitglied in einem Forum werden. Naja gut, man kann es ja auslagern und mit Häkchengeschichten ausstatten, aber mal ehrlich, was wollen die uns noch alles antun?

Gruß
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Kortirion
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Beitrag von Kortirion » 05.03.2007 14:23

Nunja...man muss. Allerdings musste man auch schon vorher nach altem Recht (Teledienstedatenschutzgesetz). ;)

Ich habe nur die Einführung des TMG genutzt, die völlig ungenügende Standardeinwilligung von phpbb zu ändern. Eine Belehrung über die Grundsätze des Datenschutzes ist in jedem Fall nach neuem geltenden Recht vor einer Registrierung nötig.

Schön finde ich das allerdings auch nicht. Ob ich den Text noch per Link auf eine andere Seite auslagere, weiß ich noch nicht. Letztlich ist das glaube ich egal, weil die Leute bei der registrierung noch nicht mal die Forenregeln lesen (die ich übrigens ausgelagert habe)...warum sollten sie auf einmal anfangen, die Hinweise zum Datenschutz zu lesen?
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miccom
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Beitrag von miccom » 05.03.2007 14:32

AGB liest auch kein Schwein...

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Beitrag von Kortirion » 05.03.2007 14:36

Ebensowenig eine EULA. ;)

Darum geht es ja auch gar nicht. Der Punkt ist, dass neben dem Impressum (über das man nach dem neuen TMG auch mal wieder viel diskutieren könnte) nach dem TMG noch weitere Angaben verpflichtend veröffentlicht werden müssen - und zwar vor der Registrierung...ob das dann der user auch liest ist dann auch egal.
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Carsten25
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Beitrag von Carsten25 » 14.05.2007 13:34

Hallo,

ist doch interessant das dies viele auf die leichte Schulter nehmen. Ich dachte man wäre hier etwas weiter.

Die Datenschutzerklärung von Law-Blog 1:1 zu übernehmen halte ich nicht für Sinnvoll.

Auch wer sich etwas belesen hat wüsste das es nicht ausreicht die Datenschutzbestimmungen in den Nutzungsbedingungen oder dem Impressum zu vergraben. Eigentlich müsste der Benutzer ja schon beim Besuch der Seite darauf hingewiesen werden (Es wird schon im Web über Popups spekuliert). Sinnvoll ist auf jeden Fall ein Link neben dem Impressum sowie ein Hinweis bei der Anmeldung auf den Datenschutz. (Tipp: Wie sowas gelöst wird kann man sich auch auf den Großen Seiten abschauen wie z.B. e b a y[aber nicht 1:1 kopieren ;)])

Auch wenn die IP Adresse für den Forenbetreiber zum ersten nicht direkt einer Person zuzuordnen sind wird das eben juristisch anders gesehen. Jetzt kann man sich stur stellen und es drauf ankommen lassen. Sicherlich nur zu raten bei einer guten Rechtsschutzversicherung.

Ein weiteres Problem sehe ich darin wenn es in Foren mehr als 5 Moderatoren gibt. Die Gesetzeslage schreibt vor das wenn es mehr als 5 Personen gibt die mit den Personenbezogenen Daten arbeiten ein Datenschutzbeauftragter benannt werden muss. Und dieser muss wiederum über entsprechende Lehrgänge verfügen. Also nicht ganz so einfach.

Als die Datenschutzbestimmung von Law-Blog muss zu mindesten so angepasst werden das auch die Moderatoren zugriff auf die IP Adresse haben und diese z.B. dazu nutzen um Doppelanmeldungen zu erkennen.

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mgutt
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Beitrag von mgutt » 14.05.2007 20:21

Seit wann können Moderatoren personenbezogene Daten einsehen? Das können bei mir nichtmal die anderen Admins. :roll:

Gewerbliche Betreiber können weiterhin nach UWG und private "nur" abgemahnt werden. Ich glaube aber nicht, dass sich das einer wagt. Der muss dann nämlich erstmal beweisen, dass Daten von "Gästen" erfasst wurden.

Solange man also nicht schreibt "80% unserer Gäste kommen von Google" oder sowas, kann Dir keiner beweisen, dass Du Daten erfasst, selbst wenn Du es tun solltest.

Ein Popup für Gäste halte ich rechtlich für weniger standhaft. Genausowenig finde ich es irgendwie weit hergeholt, dass die IP-Adresse und die Browsereinstellung zu den personenbezogenen Daten gehören soll. Das Fernsehen weißt einen auch nicht mit "Nutzungsbedingungen" daraufhin, dass sie die Quoten ermitteln.

Gruß
Marc
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Pyramide
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Beitrag von Pyramide » 14.05.2007 22:41

mgutt hat geschrieben:Das Fernsehen weißt einen auch nicht mit "Nutzungsbedingungen" daraufhin, dass sie die Quoten ermitteln.
Tun sie ja bei normalen Zuschauern auch gar nicht (wäre auch technisch gar nicht möglich). http://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltq ... eutschland
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mgutt
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Beitrag von mgutt » 14.05.2007 23:12

Pyramide hat geschrieben:
mgutt hat geschrieben:Das Fernsehen weißt einen auch nicht mit "Nutzungsbedingungen" daraufhin, dass sie die Quoten ermitteln.
Tun sie ja bei normalen Zuschauern auch gar nicht (wäre auch technisch gar nicht möglich). http://de.wikipedia.org/wiki/Einschaltq ... eutschland
Mir ist kein schlechteres Beispiel eingefallen, sorry.

Es ist schon komisch, dass die "Macht", das moderne Kommunikationsmittel der aktuellen Generation so eingeschränkt wird.

Sollte die Kohle irgendwann reichen, "miete" ich mir einen Anwalt, der den ganzen Kram übernimmt. Am besten einen aus China, dann können die deutschen Anwälte erstmal Übersetzer suchen :roll:
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